Haltbarkeit von Nori Blätter

Wie lange sind Nori Blätter haltbar? Nori Blätter bestehen hauptsächlich aus getrockneten Algen und sind daher bei einer richtigen Lagerung über Jahre haltbar. Wurden diese bereits geöffnet, so sind diese immer noch mehrere Monate haltbar, wenn diese luftdicht, lichtgeschützt und trocken gelagert werden.

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Sobald jedoch Feuchtigkeit in die Blätter zieht, bildet sich schnell Schimmel, sodass die Nori Blätter schlecht werden.

Ungeöffnete Nori Blätter bleiben über Jahre haltbar

Wurden die Nori Blätter noch nicht geöffnet, so bleiben diese problemlos über einen Zeitraum von mehreren Jahren haltbar. Das liegt daran, dass die Algenblätter dann unter einem Vakuum verpackt sind und somit nicht weich werden können oder schimmeln können.

Eine Lagerung von mehr als 3 Jahren kann allerdings nicht empfohlen werden, da die Blätter sonst ihren Geschmack verlieren.

Geöffnete Nori Blätter halten sich mehrere Monate

Wurden die Nori Blätter hingegen bereits geöffnet, so verkürzt sich die Haltbarkeit etwas: Bei einer richtigen Lagerung halten sich die Algenblätter nun noch über mehrere Monate.

Der Grund für die kürzere Haltbarkeit besteht darin, dass die Nori Blätter selbst bei einer perfekten Lagerung mit kleinen Mengen an Feuchtigkeit in den Kontakt kommen und somit mit der Zeit immer weicher werden.

Nori Blätter nicht im Kühlschrank lagern!

Eine Lagerung von Nori Blättern im Kühlschrank ist nicht erforderlich, denn dadurch verlängert sich die Haltbarkeit von diesen nicht – ganz im Gegenteil: Da im Kühlschrank eine höhere Luftfeuchtigkeit herrscht, werden die Blätter deutlich schneller weich und ziehen sich mit der Feuchtigkeit voll.

Somit laufen diese in der Regel schon nach 1 bis 2 Wochen ab.

Nori Blätter luftdicht lagern

Damit sich die Nori Blätter also über einen maximalen Zeitraum halten, sollten diese luftdicht gelagert werden, denn so kommen diese nicht mit Feuchtigkeit in den Kontakt. Eine luftdichte Lagerung verhindert zudem den Kontakt mit Bakterien und Keimen sowie Schädlingen.

Aus diesem Grund eignet sich eine Dose mit luftdichtem Verschluss am besten zur Lagerung von den Algenblättern. Aber auch ein Gefrierbeutel mit Zipperverschluss ist gut für die Lagerung von den Blättern geeignet.

Auf trockene und dunkle Lagerung achten

Des Weiteren sollte auf eine trockene Lagerung geachtet werden, denn werden die Nori Blätter an einem feuchten Ort gelagert, so ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass diese schnell die Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Dunkel sollte die Lagerung ebenfalls ausfallen, da eine starke Sonneneinstrahlung zu einem schnelleren Ablauf beiträgt.

Nori Blätter kühl lagern

Eine optimale Lagerung von Nori Blättern zeichnet sich darüber hinaus durch einen kühlen Ort aus: Ist die Temperatur zu hoch, so ist in aller Regel auch eine höhere Luftfeuchtigkeit vorhanden, sodass die Algenblätter schneller weich werden und schimmeln.

Aus diesem Grund eignen sich der Keller oder die Speisekammer am besten zur Lagerung von den beliebten Algenblättern.

Nori Blätter einfrieren: Möglich aber nicht erforderlich

Das Einfrieren von Nori Blättern ist grundsätzlich möglich, allerdings nicht erforderlich: Durch das Einfrieren kann die Haltbarkeit von den Blättern zwar ebenfalls verlängert werden, allerdings halten sich diese ohnehin schon lange bei Zimmertemperaturen.

Die Algenblätter, welche zur Zubereitung von Sushi verwendet werden, würden also im Tiefkühler nur unnötig Platz einnehmen.

Schlechte Nori Blätter werden gelblich, bilden Schimmel und riechen unangenehm

Werden die Nori Blätter schlecht, so kann dies unter anderem daran erkannt werden, dass diese weich werden. Nun dauert es auch nicht mehr lange, bis sich auf den Blättern Schimmel bildet.

Weiterhin lassen sich schlechte Nori Blätter an ihrer gelblichen Optik erkennen, denn hier verändert sich die Farbe mit der Zeit. Nicht zuletzt macht sich auch ein äußerst unangenehmer Geruch bemerkbar.

Schlechte Nori Blätter schmecken unangenehm und faul

Kann beim Verzehr von Nori Blättern ein fauler Geschmack wahrgenommen werden, so sind diese nicht mehr haltbar und sollten sofort entsorgt werden. Bei abgelaufenen Algenblättern kommt es in jedem Fall zu einem unangenehmen Geschmack, denn dieser verändert sich stark und unterscheidet sich somit deutlich von dem frischen Geschmack.

Abgelaufene Nori Blätter führen zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall

Wurden abgelaufene Nori Blätter verzehrt, so kann es durchaus zu Beschwerden wie Bauchschmerzen, Übelkeit und Durchfall kommen. Gerade, wenn sich bereits Schimmel auf den Algenblättern gebildet hat, können die Beschwerden stärker ausfallen.

In diesem Fall sollte dann auch schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.